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Ratgeber · Datenstand 2026

Kleinunternehmer oder Regelbesteuerung?

Wann die Kleinunternehmerregelung im Rechner passt – und wann Regelbesteuerung modelliert wird.

Die Wahl zwischen Kleinunternehmerregelung und Regelbesteuerung betrifft vor allem die Umsatzsteuer. Einkommensteuer auf den Gewinn fällt in beiden Fällen an. Der Nebenerwerbsrechner trennt diese Ebenen bewusst.

Inhaltsübersicht

Kleinunternehmerregelung

Als Kleinunternehmer weist du in der Regel keine Umsatzsteuer auf Rechnungen aus. Im Rechner bedeutet das: Umsatzsteuer-Zahllast 0 € und keine Vorsteuer aus Eingangsrechnungen. Dein Gewinn und die Einkommensteuer bleiben davon unberührt.

Umsatzgrenzen im Rechner

Der Rechner prüft zwei Grenzen und zeigt Hinweise, wenn die Kleinunternehmer-Annahme fraglich wird:

  • Vorjahresumsatz über 25.000 €
  • Erwarteter Jahresumsatz über 100.000 €

Die Berechnung wird nicht automatisch umgestellt – du entscheidest weiterhin im Formular.

Regelbesteuerung

Bei Regelbesteuerung berechnet der Rechner Umsatzsteuer auf Einnahmen (19 % oder 7 %) und abziehbare Vorsteuer auf Ausgaben. Einnahmen und Ausgaben können als Netto- oder Bruttobetrag eingegeben werden. Die Zahllast ist die Differenz aus Umsatzsteuer und Vorsteuer (mindestens 0 €).

Wann was sinnvoll sein kann

Kleinunternehmer kann beim Start mit Privatkunden und wenigen Ausgaben einfacher sein. Regelbesteuerung kann interessant werden, wenn du viele vorsteuerabzugsberechtigte Ausgaben hast oder vor allem an Unternehmen verkaufst. Die Entscheidung hängt vom Einzelfall ab.

Im Rechner vergleichen

Wechsle im Rechner zwischen Kleinunternehmer und Regelbesteuerung und vergleiche Umsatzsteuer-Zahllast und Gewinn. Mehr Details: Berechnungsmethodik · Steuer beim Nebengewerbe

Hinweis: Keine Steuerberatung. Datenstand 2026.