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Ratgeber · Datenstand 2026

Nebengewerbe neben Vollzeit

Typische Fragen, wenn du selbstständig neben einem Angestelltenverhältnis arbeitest.

Ein Nebengewerbe neben einem Vollzeitjob ist die häufigste Ausgangslage im Rechner: Du hast ein sozialversicherungspflichtiges Hauptgehalt und baust zusätzlich eine selbstständige Tätigkeit auf – gewerblich oder freiberuflich.

Inhaltsübersicht

Steuerliche Einordnung

Der Gewinn aus dem Nebengewerbe erhöht dein ZvE. Der Rechner schätzt die zusätzliche Einkommensteuer über die Differenzmethode – ausgehend vom geschätzten ZvE deines Hauptjobs. Bei gewerblicher Tätigkeit kann ab einem Gewerbeertrag über 24.500 € auch Gewerbesteuer relevant werden; bei Freiberuflern nicht.

Mehr dazu: Steuer beim Nebengewerbe · Gewerbesteuer-Freibetrag

Hinweis zum Arbeitgeber

Ob du dein Nebengewerbe dem Arbeitgeber melden musst, regeln Arbeitsvertrag und interne Richtlinien – das kann der Rechner nicht beurteilen. Steuerlich ist das Nebengewerbe dennoch separat in der Steuererklärung relevant.

Krankenversicherung

Bist du über den Hauptjob pflichtversichert, zeigt der Rechner in der Regel keine festen Zusatzbeiträge für die Nebentätigkeit an. Steigen Gewinn oder Stunden deutlich, kann die Krankenkasse die Tätigkeit anders einstufen – das ist im Einzelfall zu klären. Bei freiwillig gesetzlicher oder privater Versicherung kannst du Beiträge direkt eingeben.

Zeit und Stundenlohn

Ein Nebengewerbe lohnt sich nicht nur nach Gewinn, sondern auch nach Aufwand. Der Rechner zeigt den Netto-Stundenlohn, wenn du deine Jahresstunden angibst – so siehst du, ob sich der Aufwand neben der Vollzeit rechnet.

Situation berechnen

Wähle im Rechner „Nebentätigkeit“ und „Nebengewerbe / Selbstständigkeit“. Trage Hauptjob-Brutto, Umsatz, Ausgaben und Stunden ein – du erhältst eine grobe Orientierung für Steuer, Netto und Rücklage.

Hinweis: Keine Steuerberatung. Datenstand 2026. Siehe auch: 1.000 € Gewinn-Beispiel